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SUMMARY:ECHT JETZT? Bietet Medizin nicht allen die gleichen Chancen?
DESCRIPTION: 	Echt jetzt? Frauen\, die mit einem bestimmten Medikament geg
 en Herzinsuffizienz behandelt wurden\, verstarben häufiger als Frauen ohn
 e Behandlung? 	Echt jetzt? Obwohl Männer häufiger an einer Herzmuskelent
 zündung erkranken\, haben Frauen ein höheres Risiko\, daran im Krankenha
 us zu versterben? 	Echt jetzt? Ihr schwächeres Immunsystem lässt Männer
  deutlich häufiger an bakteriellen Infektionen sterben als Frauen? \nDies
 e Befunde werfen die unbequeme Frage auf: „Bietet Medizin nicht allen di
 e gleichen Chancen?“\nAn diesem Abend geht es nicht um gesetzliche gegen
 über privaten Versicherungen und nicht um die Versorgung des ländlichen 
 Raums mit Krankenhäusern und Notaufnahmestellen. Vielmehr widmen wir uns 
 den vielen Dimensionen der Chancengleichheit medizinischer Behandlungen. D
 as Thema umfasst weit mehr als die Unterschiede zwischen Männern und Frau
 en. So spielen unter anderem die genetische Ausstattung\, die Anatomie\, d
 ie Immunabwehr und die Sexualhormone eine erhebliche Rolle für die Entwic
 klung von Medikamenten\, Diagnostik und Therapien.\nGenau dies ist Gegenst
 and der sogenannten Gendermedizin. Gendermedizin liefert Denkanstöße\, d
 ie unseren Umgang mit Gesundheit und Krankheit nachhaltig verändern könn
 en. Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff „Geschlecht“? Gemein
 sam wollen wir aufdecken\, warum es mehrdimensional gedacht werden muss. D
 enn: Wenn wir moderne Medizin wirklich gerecht gestalten wollen\, müssen 
 wir lernen\, diese Unterschiede zu verstehen und ernst zu nehmen.\n„Echt
  jetzt?“ lädt ein\, über Geschlecht zu diskutieren\, eigene Erfahrunge
 n mit dem Gesundheitssystem zu teilen und kritische Fragen zu stellen\, um
  gemeinsam Wege zu finden\, Ungleichheiten abzubauen. Es ermutigt Sie\, da
 s Thema allgemein bekannter zu machen und in Arztgesprächen\, Diagnostik 
 und Behandlung auf diese Vielschichtigkeit hinzuweisen\, damit Sie die bes
 tmögliche medizinische Versorgung erhalten.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<ul> 	<li><strong>Echt jetzt? </strong>Frauen
 \, die mit einem bestimmten Medikament gegen Herzinsuffizienz behandelt wu
 rden\, verstarben häufiger als Frauen ohne Behandlung?</li> 	<li><strong>
 Echt jetzt? </strong>Obwohl Männer häufiger an einer Herzmuskelentzündu
 ng erkranken\, haben Frauen ein höheres Risiko\, daran im Krankenhaus zu 
 versterben?</li> 	<li><strong>Echt jetzt?</strong> Ihr schwächeres Immuns
 ystem lässt Männer deutlich häufiger an bakteriellen Infektionen sterbe
 n als Frauen?</li> </ul>\n<p>Diese Befunde werfen die unbequeme Frage auf:
  „Bietet Medizin nicht allen die gleichen Chancen?“</p>\n<p>An diesem 
 Abend geht es nicht um gesetzliche gegenüber privaten Versicherungen und 
 nicht um die Versorgung des ländlichen Raums mit Krankenhäusern und Nota
 ufnahmestellen. Vielmehr widmen wir uns den vielen Dimensionen der Chancen
 gleichheit medizinischer Behandlungen. Das Thema umfasst weit mehr als die
  Unterschiede zwischen Männern und Frauen. So spielen unter anderem die g
 enetische Ausstattung\, die Anatomie\, die Immunabwehr und die Sexualhormo
 ne eine erhebliche Rolle für die Entwicklung von Medikamenten\, Diagnosti
 k und Therapien.</p>\n<p>Genau dies ist Gegenstand der sogenannten Genderm
 edizin. Gendermedizin liefert Denkanstöße\, die unseren Umgang mit Gesun
 dheit und Krankheit nachhaltig verändern können. Doch was steckt eigentl
 ich hinter dem Begriff „Geschlecht“? Gemeinsam wollen wir aufdecken\, 
 warum es mehrdimensional gedacht werden muss. Denn: Wenn wir moderne Mediz
 in wirklich gerecht gestalten wollen\, müssen wir lernen\, diese Untersch
 iede zu verstehen und ernst zu nehmen.</p>\n<p>„Echt jetzt?“ lädt ein
 \, über Geschlecht zu diskutieren\, eigene Erfahrungen mit dem Gesundheit
 ssystem zu teilen und kritische Fragen zu stellen\, um gemeinsam Wege zu f
 inden\, Ungleichheiten abzubauen. Es ermutigt Sie\, das Thema allgemein be
 kannter zu machen und in Arztgesprächen\, Diagnostik und Behandlung auf d
 iese Vielschichtigkeit hinzuweisen\, damit Sie die bestmögliche medizinis
 che Versorgung erhalten.</p>
LOCATION:FreiRaum Wiesloch\, Pfarrstraße 2
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